Silvio Samoni

„Wahre Liebe ist so zart wie eine Rose“ oder der romantische Kärntner

„Singen ist genau das, was ich immer schon machen wollte. Lieder mit Herz & Gefühl“, freut sich Silvio Samoni über sein erstes Soloalbum. Doch wie hat alles angefangen?

Vor ein paar Jahren wurde man auf Sigi Samonig beim Villacher Fasching aufmerksam. Dort parodierte er den Schlagerkönig Semino Rossi und man wurde auf das musikalische Talent aufmerksam. 2010 parodierte er für die legendäre Faschingsgilde in der Persiflage „Wenn die Musi brüllt“ u.a. DJ Ötzi. Und das Publikum hat bemerkt, dass sich Silvio Samoni auf der Bühne zu Hause fühlt.

Auf die Frage, ob Semino Rossi sein musikalisches Vorbild sei, antwortet der Sänger „Ich habe mich für die Parodie sehr mit ihm beschäftigt und der Mann kann singen. Wenn da einmal die Technik ausfallen sollte, singt er auch ohne Mikro hörbar in den Saal. Ein toller Kollege, aber ich will ihn ganz sicher nicht imitieren. Ich geh meinen eigenen musikalischen Weg“.

Er ist mehr der romantische Typ – sagt er. In der heutigen Zeit regiere der Stress den Alltag und er möchte mit seinen Lieder darauf hinweisen, dass es doch wieder Hoffnung gibt, sich mehr Zeit zu nehmen. „Zeit für die Liebe?“ – „Ja genau, auch Zeit für die Liebe“, ergänzt Silvio Samoni.

Im wunderschönen Kärnten hat er einen Betrieb für Autozubehör, wo er auch – wann immer es nur geht – Musik hört. „Ich bin ja mehr der klassische Typ, daher mag ich auch so die Streichersätze bei meinen Liedern. Also mit italienischer Oper a la Giacomo Puccini oder Giuseppe Verdi hab ich schon eine große musikalische Freude. Aber ich höre mir eigentlich alles an – für mich gibt’s keine u und e Musik sonder nur g und s – gute und schlechte“, erklärt der Sänger seinen Zugang zur Musik. Und so gerade heraus wie er im Gespräch ist so singt er auch seine Lieder. Er bringt sein Gefühl, seine Freude und seine Sehnsucht durch seine Stimme ein und macht daraus ein ganz persönliches Album.

Alle Lieder hier aufzuzählen und zu erklären würde die Musik auf dem Album ad absurdum führen – jedes einzelne Lied steht für sich und das ganze Album steht unter der musikalischen Patronanz von „Eine Liebe so zart wie eine Rose“.

Man kann nur mit einem Satz diese Biografie beenden:

 „Hören Sie sich das an!“