Gina

Ihr Herz pumpt Schlager oder die Glückszahl 13

Jung, sehr hübsch, blonde Mähne und neben dem Bild auf der Autogrammkarte steht „Gina“. Das wären bereits vier Gründe, sich der Gefahr auszuliefern, an den Anfang dieser Geschichte das Wort ‚Schlagersternchen‘ zu setzen. Es wäre ein großer Fehler und würde Gina auf das reduzieren, was gerade auf sie so gar nicht zutrifft. Aber schön der Reihe nach.

Gina wer? „Für meine Freunde und Schulkollegen, war ich von Anfang an immer schon die Gina“ – daheim, in der Familie, die Claudia. Claudia Giner, geboren und aufgewachsen in Thaur, Tirol. Der Rufname entspringt dem Familiennamen und Giners gibt’s dort, wo Gina herkommt und aufgewachsen ist.

13. 3. 13:10. Was für eine Uhrzeit und was für Datum, mit dem dieses Leben losgeht! Das Unglück quasi schon in die Wiege gelegt? „Überhaupt nicht“, sagt Gina , „ich bin das beste Beispiel dafür, dass die 13 auch eine Glückszahl ist, denn ich hatte eine schöne, behütete Kindheit.“ Vater, Mutter und zwei jüngerer Brüder. Aufgewachsen im Dorf, in der Gemeinschaft lebend, das Baumhaus ein Treffpunkt der Freunde und ein Ort des unbeschwerten Aufwachsens. „Es sind so kleine, wunderschöne Erinnerungen an die Kindheit, an die man gern zurückdenkt, die einen auch prägen“, sagt sie und erzählt, wie die Familie am Wochenende regelmäßig rauf auf die Thaurer Alm wanderte. Dort hat sich der Papa die „Ziachorgel“ umgeschnallt und wenn der Magen knurrte, gab’s vom Wirt die Kas-Knödel mit Salat. Jedes Mal. „Es hat ein Zeiterl gedauert, bis ich die Knödel wieder lieben gelernt habe“, lacht Gina heute darüber und erzählt gerne, wie es war, damals, wo sie auf der Alm auf Freunde trafen, Musik machten und der malerische Blick ins Inntal die Idylle abrundete.

„Das Tolle am Musizieren da oben war immer, dass man sich dann spontan mit anderen Musikanten verbündet hat und gemeinsam musiziert hat. So ist es regelmäßig vorgekommen, dass mein Vater mit einem Hackbrett-Spieler, einem Harfen-Spieler, anderen Ziachorgel-Spielern zusammen gespielt hat … und die Mama hat gesungen und gejodelt. Es war für mich als Kind immer das absolute Highlight, wenn’s dann auf der Alm musikalisch so richtig rundgegangen ist. Das vergisst man nicht und was dabei in mir gewachsen war und bis heute lebt, ist die Liebe zur Musik“, so Gina, die später in der Schule begonnen hatte Klarinette zu lernen und dann auch in den Reihen der Musikkapelle Thaur musizierend mitmarschiert ist.

Junges Mädel und Klarinette. Zwischen dieser Leidenschaft stand nur die noch tiefere Liebe zu Pferden. Eine Liebe fürs Leben. Zwischen Sattel und Pferdepflege bildeten Schule und Internat Fixpunkte im Leben der Heranwachsenden. In der Früh führte der erste Weg zu den Haflingern, dann erst zur Schule und auch am Abend kam es nicht selten vor, dass sie schlichtweg die Zeit übersehen hatte, weil das Geschehen im Stall einfach zu aufregend war. Ginas Erinnerungen an eine glückliche Kindheit: „Dabei zu sein, wenn ein Fohlen erwartet wird, die Erste zu sein, die es auf der Welt begrüßt, das ist ein einzigartiges Erlebnis, sowas vergisst man nicht.“

„Mein Herz pumpt Schlager“

Doch war da nicht noch etwas? ‚Ja, singen! Gesungen habe ich immer. Als Kind auf der Alm, beim Reiten, in der Schule … Oft ist mir gar nicht aufgefallen, dass ich singe. Ich hatte immer ein Lied im Kopf und auf den Lippen. Das ist bis heute so‘, lacht Gina und ergänzt: „Daher kommt auch das Motto „Mein Herz pumpt Schlager“. So wie mein Herz immer schlägt, ist auch das Singen immer in mir.“

„Mein Herz pumpt Schlager“ – so steht’s auf ihren Autogrammkarten, auf der Homepage und in der Tat ist das Motto richtungsweisend. Singen ist mehr als ein Hobby, aber noch nicht Beruf. Gina ist keine Frau, die Luftschlösser baut, vielmehr mit beiden Beinen im Leben steht. Die wirtschaftliche Selbsterhaltung ist ihr wichtig, den Weg aus eigener Kraft gehen zu können. Sie hat in mehreren Jobs gelernt, wie es sich anfühlt, in der Öffentlichkeit zu stehen. Als Redakteurin beim Radio hat sie zahlreiche Beiträge gestaltet, on air präsentiert und dabei viel über den Umgang mit Publikum erfahren, und als sie im Sommer 2013 beim legendären JUZI openair im Zillertal ihr großes Live-Debüt als Sängerin gab, war da zwar Nervosität mit im Spiel, aber viel mehr regierte die Freude über den Auftritt. Gina kam, sang und überzeugte mit fröhlicher Ausstrahlung gepaart mit Positivismus und Lebensfreude. Zwischen zahlreichen Lederhosen sang Frau Sonnenschein ihre Lieder und am Autogrammstand standen anschließend die Menschen Schlange.

Heute lebt sie im Zillertal, dem wohl musikalischsten Tal des Landes, und im Zillertal arbeitet sie an ihrer Musik, ebenso dort entstanden die ersten Singles. Die Zahl der Auftritte wuchs und aus dem Hineinschnuppern in die Schlagerwelt wird immer mehr der Grundstein einer veritablen Karriere.

Es ist die pure Lebensfreude, die in ihr steckt und die sich mit gleicher Intensität mit ihrer Musik unter die Leute bringt. „Es ist mir extrem wichtig, dass ich genau dieses Gefühl zum Publikum transportieren kann. Mir taugt das Singen total und wenn ich nicht selber auf der Bühne singen würde, dann wär ich ganz sicher auf der Tanzfläche beim Fox-Tanzen … weil’s mir einfach total taugt, wenn Schlager gespielt wird!“, sagt Gina und mit einem Lächeln kommt der Nachsatz: „Da kann ich noch so schlecht drauf sein. Wenn ich die ersten Takte höre, dann geht die Party richtig los. Und wenn ich die Leute dazu tanzen sehe, geht mir das Herz auf.“

Gina und schlecht drauf? Schwer vorstellbar, denn sie ist ein erfrischend fröhlicher Mensch, fernab jeder Naivität, was das eigene Tun betrifft. Im Zeichen der Fisch-Frau geboren, mit der 13 als Glückszahl unterwegs und den Blick positiv in die Zukunft gerichtet geht sie ihren Weg, während ihr Herz Schlager pumpt. „Sympathie, Lebensfreude und eine kräftige Portion Feuer unterm Hintern sind dabei für mich wichtige Attribute zusätzlich zum Singen“, so Gina Giner Sonnenschein, und dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

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